Als Bundesland lassen wir die niedersächsische Wirtschaft nicht im Stich.
In kürzester Zeit hat das Land Niedersachsen ein Kreditprogramm und das
Soforthilfeprogramm die „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“
als Zuschussprogramm aufgelegt, letzteres in Höhe von zunächst 100 Millionen Euro.
Das Soforthilfeprogramm „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“
richtet sich an gewerbliche Unternehmen, Angehörige freier Berufe in
Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten und Soloselbständige.
Diese erhalten eine finanzielle Unterstützung (Zuschuss) in Form einer
sogenannten Billigkeitsleistung, die sich in Abhängigkeit von der
Betriebsgröße wie folgt staffelt:

Bis 5 Beschäftigte:           3.000 €

Bis 10 Beschäftigte:         5.000 €

Bis 30 Beschäftigte:        10.000 €

Bis 49 Beschäftigte:        20.000 €

Das Kreditprogramm bietet Liquiditätshilfen von bis zu 50.000 Euro pro Fall
für kleine und mittlere Unternehmen. Das Besondere dabei ist, dass diese
Liquiditätshilfe direkt von der NBank vergeben wird und dafür keine
Sicherheit erbracht werden muss. Ziel ist es, kleinen und mittleren
Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben, aber im Zuge der
Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen.

Mit fünf Millionen Euro wollen wir zudem Startups helfen (siehe auch
beigefügte Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums als PDF):
Weil diese jungen Unternehmen häufig nur mit geringem Startkapital gegründet wurden,
noch geringe Umsätze machen und zugleich auf Wagniskapital angewiesen sind,
ist die Corona-Epidemie für sie in besonderem Maße existenzgefährdend.
Diese können sowohl das Zuschuss- als auch das Darlehensprogramm in Anspruch nehmen.
Mit der Förderung will das Wirtschaftsministerium Unternehmern und
Freiberuflern helfen, die sich aufgrund der Coronovirus-Krise in einer
existentiellen Not befinden. Dies ist im Rahmen der Antragstellung in Form
einer Eigenerklärung plausibel darzustellen.
Das Programm wird durch die NBank umgesetzt. Die Richtlinie ist über das
Wochenende programmiert worden, das Kundenportal ist soweit ebenfalls
programmiert. Die Richtlinie befindet sich seit Sonntag in der Testphase,
die gestern Mittag bereits zu 75 Prozent abgeschlossen war.


Im Kundenportal auf der Homepage der NBank können die Antragsunterlagen ab Mittwochnachmittag, 25.03.2020, 15.00 Uhr, heruntergeladen und die Anträge gestellt werden.
Schnell und unkompliziert – wie von Herrn Dr. Althusmann in der Landespressekonferenz angekündigt.

Als Service und besondere Hilfestellung für Sie als Abgeordnete übersende
ich Ihnen in der Anlage bereits vorab die Antragsformulare,
die ab morgen im Kundenportal der NBank hinterlegt werden.
Diese können Sie an betreffende Unternehmen Ihres Wahlkreises auf Nachfrage
und zur ersten Orientierung zur Verfügung stellen.
Der konkrete Antrag muss aber im Kundenportal ausgefüllt werden.

Außerdem finden Sie in der Anlage ein PDF-Dokument mit einer Übersicht
über die Hilfsangebote auf Landes- und Bundesebene für Unternehmen.
In diesem Dokument sind alle relevanten Informationen für Unternehmen
von Bürgschaften der Niedersächsischen Bürgschaftsbank (NBB) über
Hilfen des Bundes über KfW und Arbeitsagenturen bis hin zu steuerlichen
Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Corona-Virus
enthalten.

Gern möchte ich auch noch einmal den Hinweis auf die stetig aktualisierte
Homepage des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung  geben. Außerdem finden Sie viele Antworten auf häufig gestellte
Fragen in den „FAQ“ auf unserer Homepage.


Die Kolleginnen und Kollegen des Wirtschaftsministeriums leisten
Großartiges und stehen Ihnen und auch Unternehmen aus Ihrem
Wahlkreis kompetent und hilfsbereit in der Zeit von Montag bis Freitag
(jeweils 8.00 bis 20.00 Uhr) unter der Corona-Hotline 0511-120-5757 zur
Verfügung.

Per E-Mail erreichen Sie die Kolleginnen und Kollegen unter der
eingerichteten E-Mail-Adresse: mw-corona@mw.niedersachsen.de